Wie sieht eine osteopathische Behandlung aus?

Ausführliche Untersuchung

Zuerst wird durch eine genaue Untersuchung des gesamten Patienten durchgeführt, bei der die Beweglichkeit jedes einzelnen Gelenkes genau geprüft wird.

Neben den Gelenken der Gliedmaßen kommt den Gelenken der Wirbelsäule eine große Bedeutung zu. Die Wirbelsäule stellt die zentrale Körperachse dar und zwischen den einzelnen Wirbeln verlassen Nerven das Rückenmark. Wenn es in diesem Bereich zu Bewegungseinschränkungen kommt, so kann häufig auch die Nervenfunktion mit beeinträchtigt werden.

Eine Bewegungseinschränkung oder Blockade in einem Bereich des Körpers, führt nicht selten aicj zu veränderten Bewegungsabläufen in anderen Körperbereichen. Durch die Untersuchung des ganzen Hundes kann die eigentliche Ursache des Problems ausfindig gemacht und osteopathisch behandelt werden.

Ziel der Untersuchung ist es also, Bewegungseinschränkungen aufzufinden und mit verschiedenen Techniken, die ausschließlich mit den Händen ausgeführt werden, zu lösen. Dadurch kann der Bewegungsspielraum des Gelenkes wieder vergrößert und der Bewegungsablauf des Hundes normalisiert werden. Hierfür ist nicht nur das entsprechende „Fingerspitzengefühl“ Voraussetzung. Der Osteotherapeut muss außerdem über genaueste Kenntnisse der Anatomie und Biomechanik des Hundes verfügen.