Klassische Massage für Hunde
Gezielte Handgriffe zur Lockerung, Durchblutung und Schmerzlinderung — als Basis vieler physiotherapeutischer Behandlungen.
Die klassische Massage ist eine der wichtigsten Säulen der Hundephysiotherapie. Mit gezielten Handgriffen lockern wir verspannte Muskulatur, lösen Verklebungen im Gewebe und regen Durchblutung sowie Stoffwechsel an. Ihr Hund liegt entspannt auf unserer Therapieliege — die Behandlung ist für die meisten Vierbeiner angenehm und oft sogar entspannend.
Wirkung & Ziele
- Lockerung von Muskelverspannungen, Verhärtungen und Triggerpunkten
- Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels im Gewebe
- Schmerzlinderung und mehr Wohlbefinden
- Lösung myofaszialer Verklebungen und Verbesserung der Beweglichkeit
- Vorbereitung auf Dehnungen, aktive Übungen oder Hydrotherapie
- Entspannung und Abbau von Stress — auch bei nervösen Hunden behutsam möglich
Wann ist die Massage sinnvoll?
- Muskelverspannungen und -verkürzungen nach Überlastung oder Schonhaltung
- Nach Operationen und Verletzungen — in der Rehabilitationsphase
- Chronische Schmerzen, Steifheit und Arthrose
- Seniorenhunde mit nachlassender Beweglichkeit
- Sporthunde — Regeneration nach Training und Turnieren
- Begleitend bei neurologischen Erkrankungen und Lahmheiten
- Prävention bei Dienst- & Rettungshunden mit hoher Belastung
Grifftechniken
Je nach Befund wählen wir die passenden Techniken — unter anderem:
- Streichungen (Effleurage) — sanfter Einstieg, Wärme und Durchblutung
- Knetungen (Pétrissage) — tiefer ins Gewebe, Lockerung fester Muskulatur
- Klopfungen & Erschütterungen — Anregung und Lockerung großer Muskelgruppen
- Triggerpunkt-Behandlung — gezielte Lösung schmerzhafter Verhärtungen
- Myofasziale Techniken — Bearbeitung von Faszien und Bindegewebe
Die Intensität und Dauer passen wir stets an Temperament, Schmerzempfinden und Diagnose Ihres Hundes an — niemals unter Zwang.
Ablauf in der Praxis
Mit 10 Jahren Erfahrung in der Hundephysiotherapie — Andrea Schröder wendet moderne Methoden und Geräte mit langjähriger Praxis sicher und bedarfsgerecht an.
1. Anamnese & Befund
Wir besprechen Vorgeschichte und aktuelle Beschwerden. Durch Palpation und Gangbild erkennen wir verspannte Areale und Schonhaltungen.
2. Massage
Auf der Therapieliege massieren wir die betroffenen Regionen — oft Rücken, Hinterhand, Schulter oder Nacken. Die Einheit dauert je nach Befund einige Minuten bis zum Schwerpunkt der Sitzung.
3. Kombination & Plan
Häufig kombinieren wir mit Lymphdrainage, Dehnungen, Taping, Osteopathie oder Laser — alles in einer Behandlungseinheit.
Die Massage ersetzt keine tierärztliche Diagnose und wird als Teil eines individuellen Therapieplans eingesetzt — in Abstimmung mit Ihrer Tierarztpraxis.
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