Narbenbehandlung beim Hund

Nach jeder Operation sinnvoll — Laser, Mobilisation und Lymphdrainage für geschmeidige Narben und weniger Kompensation.

Narbenbehandlung ist nach nahezu jeder Operation sinnvoll — nicht nur nach Tumor-OPs, sondern z. B. auch nach TPLO, Patellaluxation, Kastration mit großem Schnitt oder anderen Eingriffen. Eine verklebte oder verhärtete Narbe kann Bewegung einschränken, das umliegende Gewebe verspannen und zu Schonhaltungen führen.

Wie wir helfen

  • Lasertherapie an der geschlossenen Narbe — Unterstützung der Gewebheilung (nicht auf offenen Wunden)
  • Narbenmobilisation — manuelle Techniken für geschmeidigeres Gewebe
  • Manuelle Lymphdrainage bei Schwellungen im Narbenbereich
  • Massage der umliegenden Muskulatur
  • Osteopathie, wenn die Narbe zu Blockaden oder Kompensationsmustern führt
  • Taping zur Unterstützung des umliegenden Gewebes

Wann sinnvoll?

  • Nach orthopädischen OPs — Kreuzband, Patella, HD/ED-Eingriffe
  • Nach Tumoroperationen und größeren Weichteil-OPs
  • Bei verhärteten, eingezogenen oder schmerzhaften Narben
  • Wenn der Hund die Region schützt oder asymmetrisch belastet
  • Bei Wundheilungsstörungen — nach tierärztlicher Abklärung

Wichtiger Hinweis

Wir behandeln nur geschlossene, verheilte Narben — nicht auf offenen Wunden. Bei Infekt, Fieber oder aufgehender Wunde bitte zuerst die Tierarztpraxis aufsuchen. Die Narbenbehandlung können wir oft schon früh beginnen, sobald die Wunde geschlossen ist — nicht erst Wochen später.

Ablauf

1. Befund

Narbenverlauf, Beweglichkeit, Schonhaltung — was behindert Ihren Hund im Alltag?

2. Behandlung

Laser, Mobilisation, Lymphdrainage — schonend und auf den Narbenverlauf abgestimmt.

3. Begleitung

Regelmäßige Kontrollen, bis Narbe und Bewegung sich normalisiert haben.

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